Mind the gap,“ schalt es in der Lon­do­ner U-Bahn aus den Laut­spre­chen, wenn der Zug in den Bahn­hof ein­fährt. Die­ser Warn­hin­weis „Ach­ten sie auf die Lücke!“ soll ver­hin­dern, dass Pas­sa­giere zwi­schen Bahn­steig­kante und Tür­schwelle ins Stol­pern geraten.

Obwohl viel unse­rer Zeit­ge­nos­sen ein hohes spi­ri­tu­el­les Inter­esse haben, schei­nen wir mit der christ­li­chen Bot­schaft noch nicht in unse­rer Zeit ange­kom­men zu sein, stel­len Prak­ti­ker und Theo­re­ti­ker immer wie­der fest. Da gibt´s eine Lücke zwi­schen der geist­li­chen Sehn­sucht unse­rer Zeit und den Ange­bo­ten, die die Kir­chen, die christ­li­che Jugend­ar­beit und auch der CVJM machen. Also: Mind the gap!

Um an die­ser Lücke nicht ins Stol­pern zu gera­ten, geht der Blick auch im deut­schen CVJM an immer mehr Stel­len in Rich­tung Eng­land. Dort hat die „fresh expres­si­ons of church“-Bewegung in den letz­ten zehn Jah­ren dazu geführt, das unzäh­lige auf­ge­bro­chen sind, um diese Lücke zu schlie­ßen. So sind neue Gestal­ten von Kir­che ent­stan­den, die die christ­li­che Bot­schaft in die Lebens­wel­ten unse­rer Zeit tragen.

Von mor­gen bis kom­men­den Mitt­woch werde ich zusam­men mit den Haupt­amt­li­chen und dem Vor­stand des CVJM-Baden in Lon­don sein, um von den dor­ti­gen Erfah­run­gen zu ler­nen. Über unsere Erleb­nisse und Ent­de­ckun­gen werde ich hier und im CVJM-Blog berichten.

Titelbild: By Arz (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Mind the gap
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