Eine andere Welt Glauben & verschenken

Mitmachen statt auf eigen Kappe handeln

Mir gibt das Kraft, dass ich dies nicht auf eigen Kappe tun muss, sondern einsteigen kann in etwas, das vor mir begonnen hat und nach mir weitegehen wird. 
Das gibt mir Rückendeckung, gerade wenn die Welt um mich eine andere Geschichte erzählt. Dann bin ich oft wie Petrus. 

So wie Petrus

Zu sehr ist mit das manchmal gegen die Norm und die vorherrschenden Gepflogenheiten, dass ich gebe, was ich habe und teile, was ich liebe.
Zu sehr ist es für mich eine Umkehrung der Verhältnisse, dass ich anderen diene. 
Es is eine Gegenbewegung zum Trend, die ich oft noch nicht begreifen kann. Noch verstehe ich das neuen Bild, das Jesus hier malt, nicht. Die Verwandlung hat mich noch nicht immer erreicht. 

So wie Franz

Damit bin ich nicht allein! Ich unterstelle, dass es selbst den heiligen Franz von Assisi so gegangen ist. 
Warum sonst hätte er so gebetet, wenn ihm das stets gelungen wäreLiebe zu üben, wo andere hassen, zu verzeihen, wo andere beleidigen, zu verbinden, wo Streit ist, Hoffnung zu wecken, wo Verzweiflung quält, Licht anzuzünden, wo die Finsternis regiert oder Freude zu bringen, wo der Kummer wohnt. Wäre er ein Meister gewesenim Liebe üben, im Verzeihen, im Verbinden, im Hoffnung wecken, im Licht anzünden und im Freuden bringen, er hätte anders gebetet. Oder vielleicht gar nicht.

Es beginnt mit Beten

Indem er betet und indem ich bete, erkenne ich an, dass es mir noch nicht gelingt. Mindestens nicht immer. In dieser Demut liegt Mut. In dieser Schwäche liegt Stärke. 
Indem ich so bete, beginn ich bereits eine andere Welt zu glauben, in der klein groß ist und arm reich. In der sich Friedfertigkeit als Stärke beweist und Demut Mut bringt. 
Indem ich so bete, beginnt die Verwandlung, auf dass dich geben kann, was ich habe und teile, was ich liebe. 
Indem ich so bete, beginne ich dem neuen Bild zu vertrauen, dass Jesus malt, in dem wir einander dienen.

Die größte Umkehrung

Und vor allem in dem Gott uns dient. 
Das ist die größte Umkehrung der Verhältnisse, dass der Schöpfer der Welt, seinen Geschöpfen die Füße wäscht. 
Hier ist der Ursprung des Widerspruchs. Hier beginnt die Gegenbewegung zum Trend. Hier ist der Grund der Verwandlung. 
Wenn ich bete, dann komme ich manchmal mit diesem Ursprung in Kontakt.Und ich kann erleben, dass mich das verwandelt – zu einem, der diese Welt verwandelt. 

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