Original English BreakfastAm Tag 1 nach der Fresh X Studienreise mit dem CVJM nach Sheffield sitze ich an meinem Schreibtisch und blättere durch meine Notizen. Unterstreiche, erinnere und verdichte. Eine Erkenntnis sticht dabei besonders hervor.

Ohne Kurs, Konferenz und Buch

Es ist nicht so, dass ich das nicht schon längst gewusst hätte, aber die Studienreise hat es noch mal klar deutlich gemacht: Fresh X lassen sich nicht machen! Viele der Fresh X in England sind entstanden ohne einen Kurs besucht zu haben, bei einer Konferenz gewesen zu sein, ein Buch gelesen zu haben oder überhaupt jemals von Fresh X gehört zu haben.

Die Welle surfen

Von Phil Potter, Leiter des englischen Fresh X Teams, stammt wohl der Satz, dass die Entstehung von Fresh X einen Welle des heiligen Geistes sei und es die Aufgabe der Kirche ist, diese Welle zu surfen. Wenn ich an unseren Entwicklung in Deutschland denke, dann frage ich mich: Wie groß ist die Versuchung die Wellenmaschine anzuwerfen anstatt nach der Welle Ausschau zu halten?

Der Duft der Pioniere

Getroffen hat mich darum der Satz von Bob Hopkins, der in seinem Vortrag auf unserer Reise sagte: “We need to have a nose for the pioneers. We have to smell their fragance. And then find and support them.” Unterfüttert wurde diese Gedanke am nächsten Tag dann noch von George Linges, der auf Grundlage seiner weitreichenden Forschung zu Fresh X erklärte, dass Coaching und Consulting von fresh expressions einen stärkenden Einfluss auf deren Entwicklung hat.

Darum frage ich mich nach dieser Reise nach Sheffield: Habe ich eine Nase für die Pioniere und Pionierinnen? Wie üben wir miteinander – im CVJM und als Fresh X Netzwerk in Deutschland – ihren Duft zu riechen? Wie und womit werden wir sie unterstützten?

Erkennen, nicht erschaffen
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